// DISCO FITNESS BEIM HIGH INTENSITY CYCLING //

Updated: Dec 16, 2019


Ich habe mich für die GASAG auf die Suche nach 4 heissen Trendsportarten in Berlin gemacht. In meinem dritten Bericht teile ich meine Erfahrung mit der Trendsportart INDOOR CYCLING. Auf der Suche nach einem neuen Fitnesstrend hat es mich zu BECYCLE auf der Brunnenstrasse verschlagen. Hier gibt es nicht nur Yoga und Ballett ähnliche Klassen sondern täglich mehrere schnelle und intensive Spinning Stunden. Dieses Intervalltraining eignet sich Cardio für‘s Ausdauertraining, Fettverbrennung und das Herz-Kreislauf-System.

Originalblog: www.gasag.de

Fotos: ADLAN MANSRI

Location: BECYCLE

Was ist HIGH INTENSITY INDOOR CYCLING?

High Intensity oder Indoor Cycling bezeichnet einen Fitnesssport, der in geschlossenen Räumen auf Fahrradähnlichen Geräten statt findet und meist eine Art Ergometer und ein Schwungrad besitzt. Das Lenkrad dient auch nicht zum lenken, sondern ausschliesslich dem Stützen der Hände in verschiedenen Positionen. Diesen Sport gibt es zwar schon seit den 70er/80er Jahren, doch hat er sich in den vergangengen Jahren weiterentwickelt und ähnelt heute was Lautstärke, Musik und Licht betrifft, eher einem schweisstreibenden Disco Besuch, und das glücklicherweise, ausgeschlafen und am frühen Morgen.

Mein erster Ride im Ride Room

An einem Donnerstag morgen hat es mich zu BECYCLE verschlagen. Beim Betreten des schönen Studios komme ich direkt an solch einem Bike vorbei, auf dem ich gleich 45 Minuten verbringen werde und mir schlottern jetzt schon leicht die Knie. In Berlin bin ich zwar auch mit meinem mintgrünen Damenrad unterwegs, doch weiss ich noch nicht was gleich auf mich zu kommt. In meiner Befürchtung werde ich Strampeln bis zum Abwinken.

Was brauche ich dafür?

  • am besten eng anliegende Sportkleidung und eine gepolsterte Hose

  • eine eigene Trinkflasche, die im Studio mit belebtem Wasser gefüllt werden kann

  • evtl. eigene Cycling-Schuhe oder Leihschuhe

  • ein Handtuch zum Duschen danach

Nach dem Anmelden am Tresen, geht es zur Umkleide und zum Anprobieren der speziellen Schuhe, die es zum Ausleihen gibt. Mit ihren Metallaufsätzen bin ich mir nicht sicher ob ich mit diesen Tretern radeln gehe oder vielleicht doch zum Steptanz. Ich fühle mich auf jeden Fall schon ziemlich besonders und höre der Einweisung durch die charmante Trainerin Mirja gespannt zu. Sie zeigt mir das Einklicken in die Pedale mit den Spinningschuhe, um ein Abrutschen zu vermeiden. Das klappt zwar nur auf einer Seite gleich auf Anhieb, aber mit ein paar weiteren Anläufen habe ich auch auf der anderen Seite schnell den Dreh raus. Das Fahrrad wird auf meine individuelle Grösse und Armlänge eingestellt und das Bedienfeld des Monitors wird erklärt. Wichtiger als die verbrannten Kalorien sind dabei die RPMs, die Runden Pro Minute, die je nach Widerstandsstärke vom Ride Instructor vorgegeben werden. Ich freue mich über die Musik, die zusammen mit der Lichtshow den „Ride“ perfekt begleiten. Gerade in schwierigeren Phasen, wie in einer „Bergauf“ Simulation, die durch ein Drehen an einem bestimmten Knopf in der Mitte des Bikes für mehr Widerstand erzeugt wird, wirkt dieses Disco Ambiente selbst für ganz unmotivierte Sportler wie ein Boost. Abwechselnd geben wir Gas während die Hände mal weiter unten, vorne oder wie im Stehen, ganz oben sind. Auch wenn ich nach 9 Minuten schon ziemlich aus der Puste bin, vergehen die 45 Minuten doch ungewöhnlich schnell. Die Atmosphäre ist freundlich, man fährt zusammen und alle werden angespornt. Trinkpausen gibt es natürlich auch. Als Oberkörpertraining werden gegen Ende Gewichte genutzt und zum Abschluss gibt es ein kurzes Stretching neben dem Rad. Trotz des Schwitzens und der ziemlich brennenden Oberschenkel fühle ich mich danach erfrischt und voller Tatendrang.

Das Schöne an dem Studio ist nicht nur die geschmackvolle Inneneinrichtung und die erhaltene Tresortür in der Damenumkleide im Untergeschoss, sondern die Kombination aus Cycling, Yoga und Barre Training, welches in einem separaten Raum, dem Refine Room geübt wird. Danach gibt es die Möglichkeit seine Speicher mit gesunden und leckeren veganen Smoothies, Energyballs oder Bowls im anliegenden MY GOODNESS Cafe zu füllen.

Für wen ist dieser Sport zu empfehlen?

Alle Fahrradenthusiasten, die keine Lust haben im gefährlichen Berliner Strassenverkehr unter die Räder zu kommen und Musikliebhaber, die gerne laut und schnell leben oder Büromenschen, die mal raus aus ihrem vielleicht eintönigen Alltag wollen, kommen hier auf ihre Kosten. Anfänger sind willkommen, da sich der Schwierigkeitsgrad einfach selbst regulieren lässt. Allen, die regelmässig radeln wollen, um ihren Kreislauf und die Fettverbrennung in Schwung zu bringen, empfehle ich ein zusätzliches Stretching der Beinmuskulatur danach.

Originalblog: www.gasag.de

Fotos: ADLAN MANSRI

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#cycling

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@ 2020 by Jelena Lieberberg 

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